Zwischen Büro und Eishalle, er verbindet Lehre und Spitzensport
Der 16-jährige Nolan Thürler teilt seine Zeit zwischen seinem 2. Lehrjahr als kaufmännischer Angestellter bei uns und seiner Leidenschaft für Eishockey auf hohem Niveau auf. Er spielt bei Fribourg-Gottéron (U18 Elite) und auch in der Schweizer Nationalmannschaft. Zwischen Unterricht, Arbeit, Training und Spielen muss er lernen, sich zu organisieren und seine vollgepackten Wochen zu bewältigen.
Wie viele Trainingseinheiten und Spiele hast du pro Woche?
Nolan Thürler : Ich habe vier Hallen- und vier Eistrainings zu jeweils 60 bis 75 Minuten. Dazu kommen zwei Spiele pro Woche. Insgesamt sind das 12 bis 14 Stunden Sport auf dem Eis. Dazu kommen noch die ganze Vorbereitung und die Anfahrtswege, weil manche Spiele am anderen Ende der Schweiz stattfinden! Es ist zwar anstrengend, aber so kann ich mich verbessern und für die Spiele in Form bleiben.
Wie sieht eine typische Woche aus?
Meine Wochen sind ziemlich voll. Tagsüber habe ich Schule und Arbeit, abends dann Training. Die Spiele finden manchmal unter der Woche und oft am Wochenende statt. Freitags kann ich gelegentlich früher Feierabend machen, um mich auf ein Spiel vorzubereiten, und samstags ist häufig meine Erholungszeit. Auch wenn dadurch wenig Raum für andere Dinge bleibt, habe ich gelernt, meine Zeit gut einzuteilen, um alles unter einen Hut zu bringen.
Du hast den SAF-Status. Wie hilft dir das?
Der SAF-Status (Sport-Art-Formation) ist echt nützlich für mich. Dank einiger Anpassungen kann ich meine Arbeits- und Unterrichtszeiten so gestalten, dass ich an Trainings und Spielen teilnehmen kann, auch wenn das manchmal heisst, dass ich ein paar Unterrichtsstunden verpasse. Das hilft mir, im Hockey Fortschritte zu machen und gleichzeitig meine Lehre ohne allzu grossen Druck fortzusetzen.
Bringt dir Hockey Qualitäten oder eine Einstellung, die dir bei der Lehre helfen?
Ja! Durch Hockey habe ich gelernt, im Team zu arbeiten, motiviert zu bleiben und nicht aufzugeben, auch wenn die Wochen mal stressig sind. Es hat mir auch geholfen, selbstständiger und disziplinierter zu werden.